Handys gehören nicht in Kinderhand!
Diese Empfehlung ist grundsätzlich nicht neu! Das Neue daran ist, dass sie vom Bundesamt für Strahlenschutz ausgesprochen wurde.
Unter dem Aspekt, dass im “Berliner Appell” vom 20. September 2008 gerade Kinder und Jugendliche im Fokus stehen, müssen diese Empfehlungen dringend über alle zur Verfügung stehenden Kanäle verbreitet werden. Deshalb auch hier im Smog-Blog!
Empfehlungen des BfS zum Telefonieren mit dem Handy:
— In Situationen, in denen genauso gut mit einem Festnetztelefon wie mit einem Handy telefoniert werden kann, sollte das Festnetztelefon genutzt werden.
— Telefonate per Handy sollten kurz gehalten werden.
— Möglichst nicht bei schlechtem Empfang, z.B. aus Autos ohne Außenantenne, telefonieren. Die Leistung, mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Güte der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserieverschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit höherer Leistung.
— Verwenden Sie Handys, bei denen Ihr Kopf möglichst geringen Feldern ausgesetzt ist. Die entsprechende Angabe dafür ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate).
— Nutzen Sie Head-Sets. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Head-Sets wird der Abstand zwischen Kopf und Antenne stark vergrößert. Der Kopf ist beim Telefonieren deshalb geringeren Feldern ausgesetzt - vorausgesetzt Sie verwenden keine Funksysteme!
— Nutzen Sie die SMS-Möglichkeiten, da Sie dann das Handy nicht am Kopf halten.
Mit den oben genannten Empfehlungen lässt sich die persönliche Strahlenbelastung einfach und effizient minimieren, ohne auf die Vorteile eines Handys verzichten zu müssen.
Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für KINDER, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren könnten.
Die Strahlenschutzempfehlung in diesem Fall ist eindeutig: Handys gehören nicht in Kinderhände!
DANKE!


Das ist auch meine Meinung, dass Handys nicht in Kinderhand gehören.
Zu diesem Thema gibt es ein Interview von Dr. Joachim Mutter, hier nachfolgend im Link zu lesen.
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=962&cpage=1#comment-143
Wie engagierte Ärzte angegriffen werden, wenn Sie auf die Gefahren hinweisen kann man hier nachlesen.
Ich finde es einfach sehr bedenklich, wenn selbst von Seiten der verantwortlichen Institutionen, hier die Strahlenschutzkommission so agiert wird und Partei für die Mobilfunkindustrie ergriffen wird, statt die Gesundheit der Bürger zu schützen.
Wirtschaftliche und kommerzielle Interessen stehen wieder im Vordergrund.
http://www.oldenburk.de/files/j.mutter_a.lerchl_.pdf