Strahlung von Energiesparlampen

Ein interessanter Artikel ist in Telepolis zu lesen. “Energiesparlampen mit Haken” - Die bedenklich hohen Strahlenwerte von Energiesparlampen.

Die derzeit am Markt erhältlichen Energiesparlampen würden bedenkliche Werte hochfrequenter Strahlung aufweisen. Kurz verweist auf einen Test der Stiftung Warentest (Magazin1/2006). Dabei wurden nahezu alle gängigen Energie-Sparlampen getestet und erstmals neben technischen Kennwerten wie Lebensdauer; Schaltfestigkeit, Helligkeit usw. auch die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gemessen. Fazit: Im Abstand von 30cm (z.B. Nachttisch- oder Schreibtischlampe) liegen alle untersuchten Lampen über dem [extern] TCO-Grenzwert für PC-Monitore (10 Volt pro Meter in 30 cm Abstand),der in Ermangelung eines eigenen Grenzwertes für Lampen herangezogen wurde.

Den kompletten Artikel gibt es hier.

Gefahr durch W-lan im ZDF

Die ZDF-Sendung “Volle Kanne” hat am Freitag das Titelthema “Gefahr durch W-lan?” gehabt. Der Bericht geht hierbei auf die Empfehlung der Bundesregierung ein, im Privathaushalt kabelgebundene Systeme zu unterstützen und auf W-lan zu verzichten. Im Interview erklärt Dr. Ralf Buschmann vom Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung die möglichen Gefahren der Technik.
Ein Videomitschnitt über den Bericht ist hier zu sehen.

Vorerst kein Wimax in der Schweiz

Nicht jede neue Technologie wird von den Bürgern geliebt. So verhält es sich auch mit dem neuen Funkstandard für Breitbandverbindungen Wimax. Die Schweizer Interessensgemeinschaft Elektrosmog-Betroffener Gigaherz hat per Gericht einen Baustopp für eine Wimax-Testreihe in der Gemeinde Boltingen erwirkt. Sie vertreten hierbei die Befürchtungen der Anwohner, dass der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom fälschliche Angaben über die Sendeleistung der Versuchsanlage gemacht habe. Die komplette Begründung des Gerichtes ist hier nachzulesen.

Wie lange bleiben Sie entspannt?

Neben dem kommendem Buch “Das Glück der Unerreichbarkeit” bloggt Miriam Meckel auch auf ihrer eigenen Homepage www.miriammeckel.de. Im letzten Eintrag berichtet sie über eine interessante Studie der Universität Tel Aviv. Sie geht der Frage nach, wie lange ein entspannendes Urlaubgefühl anhält. Wann hat uns der Alltag wieder eingeholt und wir sind wieder genauso ausgebrannt wie vor der Auszeit. Bereits nach drei Tagen ist Schluß mit der Ruhe und nach drei Wochen sind alle Glücksgefühle verschwunden, so die Ergebnisse der Studie.

Unerreichbarkeit Teil 4

Unerreichbarkeit in Buchform. Gibt es nicht? Doch ab September 2007. Die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel widmet sich dem Trendthema im Buch “Das Glück der Unerreichbarkeit”. Den Inhalt beschreibt sie wie folgt:

Wir funken, simsen und mailen permanent über alle Zeitzonen und Regionen der Welt und über alle Takte des persönlichen Alltags hinweg. Jeder ist potenziell immer erreichbar. Wer nicht mindestens in Kopie und cc bedacht wird, fühlt sich nicht mehr geliebt. Die technologische Demokratisierung der Information trifft auf ein unvorbereitetes Volk im Dauerfeuer der Mitteilungen.
Miriam Meckel empfiehlt eine Denkpause. Kommunikation braucht Qualität. Und Qualität braucht Zeit. Wer sich verständigen und verstanden werden will, muss nachdenken können und sich erklären dürfen. Die neuen Kommunikations- technologien bieten diese Chance. Aber sie verleiten auch zu Abhängigkeiten.

Bestellung können hier vorgenommen werden.

Das Glück der Unerreichbarkeit

Die Technik ist dein Freund …

Manchmal erfindet das Leben Geschichten, die selbst von einem Boulevardblatt nicht besser erfunden werden konnten. Ein Luxuswagen  hat sich auf der A31 selbständig gemacht und  seine Insassen eingesperrt. Ein Schelm, wer dabei an Stephen King´s Christine denkt …

„Das Auto stand ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer aus Essen war eingeschlossen“, berichtete die Polizei.

Den gesamten Bericht lesen Sie hier

(Bild und Informationen vom Stephen-King-Wiki)

W-lan in der Diskussion

Na, da hat die Bundesregierung ja was angefangen! Mit ihrer indirekten Warnung vor W-lan-Systemen und der Empfehlung kabelgestützte Modelle zu nutzen, ist eine breite Diskussion in den Medien entstanden. Ausführliche Berichte sind in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Rundschau (hier und hier), in Spiegel Online und der Fachzeitschrift connect zu lesen. In einer laufenden Umfrage bei der Süddeutschen Zeitung sprechen sich zur Zeit 2/3 aller Befragten für weitere Risikoforschungen aus, weil sie die drahtlosen Verbindungen für gefährlich halten oder zu wenig darüber die Gefahren wissen. Das dieses Thema enorm polarisiert läßt sich gut im Forum bei Spiegel Online verfolgen.

Um so paradoxer ist es, dass die Bundesregierung weiterhin ihr Forschungsprogramm zu diesem Thema einstellen möchte (siehe Blog vom 10. Juli)

Unerreichbarkeit Teil 3

Leben und entspannen ohne Handy, W-lan und Laptop. Einen Moment lang aussteigen und sich besinnen auf die eigenen Fähigkeiten. Die völlige Unerreichbarkeit geniessen. Diese Erfahrung schildert die Fudder-Repoerterin Diana, während ihres Aufenthaltes in der indonesischen Insel-Welt Raja Ampat.

“Nun ist es an der Zeit, eine letzte SMS an die Außenwelt zu schicken”, heißt es nach etwa vier Stunden Fahrt auf dem kleinen, überladenen Speedboot mitten durchs offene Meer, “dann sind wir abgeschnitten von der Zivilisation.”

Der gesamte Artikel ist hier zu lesen.

Bundesregierung warnt vor W-Lan

Das dürfte eine dieser Meldungen sein, die polarisiert wie kaum eine Zweite.

Aufgrund einer umfangreichen Anfrage der Grünen zum Thema W-lan und Elektrosmog hat die Bundesregierung zum ersten Mal offiziell vor dem Gebrauch von W-lan gewarnt.

“Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.”

Ich bin gespannt, ob die Werbetreibenden ihre Strategie nun ändern und in den zahlreichen Werbespot dem weissen Apple-Laptop ein Kabel “anstecken”, wenn die gutaussehende Familie relaxt im eigenen Ikea-Wohnzimmer im Internet surft!