Gesund schlafen im BIO-Hotel

Nicht zu unrecht widmet Best-Practice-Blogger Burkhard Schneider der Hotelkooperation “BIO-Hotel” einen eigenen Beitrag, in dem er die Besonderheiten in der Küche und des Essens heraushebt. Ob nun die aus seiner Sicht “magere Mitgliederzahl” von 45 Hotels ein postives oder negative Zeichen sind, bleibt erstmal dahingestellt. Es ist allemal ein Ausweis für die strengen Qualitätsregeln, die bei BIO-Hotels aufgestellt sind.

Auch der Trend zum gesundem Schlaf und der Reduzierung von Elektrosmog im Hotelzimmer geht an den BIO-Hotels nicht vorbei.

“Dass man sich gegen diese Strahlen schützen oder sich abschirmen kann, zeigen BIO-Hotels wie Eggensberger im Allgäu oder das Naturhotel Grafenast in Tirol. Aber auch das Thema Baubiologie ist ein entscheidender Wohlfühlfaktor. Die Verwendung natürlicher Baumaterialien, die weitestgehend frei von chemischen Zusätzen sind sowie die Verwendung von
natürlichen Formen und Farben spielen bei den BIO-Hotels eine große Rolle.”

Das Sensotel Eggensberger im Allgäu ist gleichzeitig Mitglied der Kooperation Sensotel und hat sich auch dort den strengen Qualitätsregeln unterworfen.

Hotelkooperation BioHotels

Weiterhin verwirrend für den Gast und Internetnutzer bleibt die unglückliche Domainbelegung der BIO-Hotels. Unter der prägnanten Domain www.biohotels.de bzw. www.bio-hotels.de gastiert nicht die Hotelkooperation, sondern ein Infoportal über biologische Hotels. Dieses Projekt ist allerdings seit Anfang 2007 samt Domain zu verkaufen. Vielleicht ändert es sich ja demnächst!

Zukunftsforschung contra Risikoforschung

Der größte Feind des Fortschritts soll ja bekanntlich nicht der Irrtum sein, sondern die Trägheit. Entsprechend notwendig ist die Zukunftsforschung in neue Technologien. Wer sich aber in neues Terrain begibt, sollte sich auch der möglichen Risiken bewußt sein.

Eine leichte Ironie bleibt dann wohl nicht verborgen, wenn man sich zwei zeitnahe Pressemeldungen in direkter Verbindung betrachtet . Auf der einen Seite lehnt die Bundesregierung die Anfrage der Grünen ab, das “Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm” zur Erforschung der Riskien und Gefahren des Mobilfunks weiterzuführen. Unter anderem wohl auch, weil die Mobilfunkunternehmen sich nicht mehr an der Forschung beteiligen wollen (8,5 Mio Euro).

Und dass dieses Geld in der Zukunftforschung “besser” angelegt ist, zeigt dann die Meldung von heute:

“Die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone werden ein gemeinsames Forschungsprojekt zu neuen Technologien im Mobilfunk starten. Dazu wollen beide Unternehmen gemeinsam mit deutschen Industrie- und Forschungspartnern zusammenarbeiten, um mit Unterstützung der deutschen Regierung zukünftige Mobilfunktechnologien zu entwickeln und zu evaluieren, die höhere Datenraten ermöglichen werden.”

Unwissenheit bleibt immer der größte Fehler.