Aufklärungsarbeit in Deutschland

Ich habe heute einen interessanten Bericht zum Thema “Aufklärungsarbeit zu Mobilfunkrisiken” zugespielt bekommen. Zuerst war ich froh gestimmt, denn grundsätzlich wäre eine solche Initiative zu begrüßen, aber nun kommt es knüppeldick:

“Mit Beginn des Jahres hat die neu gegründete Arbeitsgruppe “EMF und Umwelt” am Wissenschaftlichen Insitut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste - kurz: WIK GmbH - in Bad Honnef ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, den relevanten Akteuren und der Öffentlichkeit ein aktuelles und fundiertes Informationsangebot über Forschungsaktivitäten, die gesellschaftliche Diskussion und Expertenbewertungen zu potenziellen Wirkungen elektromagnetischer Felder zu machen. Die WIK GmbH will mit diesem Engagement zur Versachlichung der seit Jahren kontrovers geführten Diskussion über mögliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder (kurz: EMF) auf die Umwelt beitragen und eine breite Informationsbasis für den öffentlichen Dialog bereitstellen.”

Bis hierhin sehr löblich! Das Problem ist nur, dass im Wirtschaftsbeirat “Telekommunikation” der WIK GmbH Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer aller großen Mobilfunkanbieter sitzen und der Vorstand besteht ebenfalls aus hochrangigen Managern aus Industrie und Regierungskreisen …

Na, das kann ja heiter werden!!!

Industrienahe Forschung ist schon lange Normalität, aber industrienahe Aufklärung ist eigentlich der Gipfel der Volksverdummung. Aber das ist Aufklärungsarbeit in Deutschland - leider …

Handys gehören nicht in Kinderhand!

Diese Empfehlung ist grundsätzlich nicht neu! Das Neue daran ist, dass sie vom Bundesamt für Strahlenschutz ausgesprochen wurde.

Unter dem Aspekt, dass im “Berliner Appell” vom 20. September 2008 gerade Kinder und Jugendliche im Fokus stehen, müssen diese Empfehlungen dringend über alle zur Verfügung stehenden Kanäle verbreitet werden. Deshalb auch hier im Smog-Blog!

Empfehlungen des BfS zum Telefonieren mit dem Handy:

— In Situationen, in denen genauso gut mit einem Festnetztelefon wie mit einem Handy telefoniert werden kann, sollte das Festnetztelefon genutzt werden.

— Telefonate per Handy sollten kurz gehalten werden.

— Möglichst nicht bei schlechtem Empfang, z.B. aus Autos ohne Außenantenne, telefonieren. Die Leistung, mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Güte der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserieverschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit höherer Leistung.

— Verwenden Sie Handys, bei denen Ihr Kopf möglichst geringen Feldern ausgesetzt ist. Die entsprechende Angabe dafür ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate).

— Nutzen Sie Head-Sets. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Head-Sets wird der Abstand zwischen Kopf und Antenne stark vergrößert. Der Kopf ist beim Telefonieren deshalb geringeren Feldern ausgesetzt - vorausgesetzt Sie verwenden keine Funksysteme!

 — Nutzen Sie die SMS-Möglichkeiten, da Sie dann das Handy nicht am Kopf halten.

Mit den oben genannten Empfehlungen lässt sich die persönliche Strahlenbelastung einfach und effizient minimieren, ohne auf die Vorteile eines Handys verzichten zu müssen.

Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für KINDER, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren könnten.

Die Strahlenschutzempfehlung in diesem Fall ist eindeutig: Handys gehören nicht in Kinderhände!

DANKE!

Und wieder ein Appell!

… diesmal aus unserer Hauptstadt!

„Wir nehmen die Bedenken der Bevölkerung sehr ernst!“
Mit diesem Zitat unserer Bundesregierung wurde der Kongress “Elektrosmog 2008″ von dem renommierten Medizinphysiker, Herrn Dr. rer. Nat. Lebrecht von Klitzing, eröffnet.

Wie ernst die Bedenken der Bevölkerung genommen werden müssten, zeigte sich dann im weiteren Verlauf des Kongresses.

Die von uns als crème de la crème angekündigten internationalen Referenten waren nicht nur hochkarätig, sondern hatten aufrüttelnde und alarmierende Forschungsergebnisse im Gepäck.

Im besonderen Fokus standen die Auswirkungen des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche, da der kindliche Organismus erst nach der Pubertät vollkommen entwickelt ist.
Dr. rer. Nat. Lebrecht von Klitzing prognostiziert allen Langzeitstudien zum Trotz, dass die kommende Generation nach der Pubertät, Schäden durch Mobilfunk aufzeigen wird.

Da in unserer Gesellschaft die Wissenschaftshörigkeit nicht nur zum Thema Elektrosmog allgegenwärtig ist, sorgten die Wissenschaftler selbst für die notwendige Aufklärung.

„Wissenschaft ist ein Stolpern von Irrtum zu Irrtum“ so Prof. Dr. Franz Adlkofer und Wolfgang Maes räumte mit den Mythen der Wissenschaft in seinem Beitrag „Wissenschaft - wirklich?“ auf, der unter www.elektrosmog2008.de als Download zur Verfügung steht.

Die Wissenschaftler und Referenten des Kongresses richteten sich - wieder einmal - mit ihren Forderungen in dem „Berliner Appell“ an die Bundesregierung:

• Dr. rer. Nat. Lebrecht von Klitzing, Medizinphysiker
• Prof. Dr. Michael Kundi, Universität Wien
• Prof. Dr. Franz Adlkofer, Verum Foundation
• Siegfried Zwerenz, Bürgerwelle e.V.
• Wolfgang Maes – Baubiologe
• Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Arzt

Den Wortlaut des “Berliner Appells” finden Interessierte ebenfalls unter www.elektrosmog2008.de. Mal sehen, wie ernst dieser Appell von unserer Bundesregierung genommen wird ???

Glauben Sie an Grenzwerte?

Zeitgleich mit dem flächendeckenden Ausbau des Mobilfunks zu Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden von einem privaten Verein von industrienahen Technikern, Ingenieuren und Physikern, der sich den Namen ICNIRP gab (International Commission on Non Ionising Radiation), Grenzwerte für die Strahlenbelastung durch Mobilfunk aufgestellt. Diese Werte wurden 1996 vom Bundestag in der 26. Immissionsschutzverordnung zum Gesetz erhoben.

Seither berufen sich Industrie, Behörden, Politiker, Justiz und Medien auf diese Werte. Seither wird behauptet, bei Einhaltung dieser Grenzwerte bestehe keine Gefahr für Mensch und Natur durch Mobilfunkstrahlung. Diese Behauptung ist wissenschaftlich falsch, sachlich absurd und gesundheits- und lebensgefährlich.

Warum ist das so? Lesen Sie die Hintergründe! Es folgt ein Auszug des Berichtes vom 26. Februar 2008 von Dr. med. Wolf Bergmann, Facharzt für Allgemeinmedizin und Mitinitiator des Freiburger Appells:

— Die Werte wurden an Leichen und Dummies ermittelt und beziehen sich ausschließlich auf die Erwärmung von totem Gewebe.

— Diese Werte wurden abgeleitet von Werten, die zum Schutz von gesunden, erwachsenen Antennenarbeitern vor übermäßiger Erwärmung bei Arbeiten in Antennennähe aufgestellt wurden. Durch eine willkürliche Rechenmanipulation wurden sie im Nachhinein zu Schutzwerten für die allgemeine Bevölkerung umfunktioniert. Für diese Umdeutung gibt es keinerlei Datenbasis und schon gar keine Forschungsgrundlagen.

— Diese Werte hatten von Anfang an keinerlei Bezug zu den biologischen Wirkungen von Mobilfunkfrequenzen auf lebende Organismen und haben daher mit der Frage von Gesundheitsschutz überhaupt nichts zu tun.

— Die ICNIRP selber gibt im Kleingedruckten zu, dass sie mit diesen Werten nichts aussagen kann über die nichtthermischen biologischen Wirkungen und über Langzeitwirkungen.

— Prof. Jürgen Bernhardt, führendes Mitglied der ICNIRP, langjähriger Vorsitzender der Ausschusses „Nicht ionisierende Strahlung“, tätig im Bundesamt für Strahlenschutz und „Berater“ aller Umweltminister der letzten Regierungen, Hauptverantwortlicher für die Erfindung der Grenzwerte und deren Übernahme durch den Bundestag, gab auf gezieltes Fragen zu: „Einige Hochfrequenzfelder können die biochemische Informationsverarbeitung an der Zellmembran beeinflussen…Es gibt auch Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen.“ Auf die Frage, warum dann die Grenzwerte nicht geändert würden, erklärte er: „Dann wird der Standort Deutschland gefährdet. Wenn man jeder Hypothese nachgeht und Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt.“

Dies alles bedeutet: die Grenzwerte ermöglichen auf legale Weise die völlig unkontrollierte Schädigung mit immer neuen Frequenzen, von denen wissenschaftlich gesichert ist, dass jede einzelne Mensch und Natur schädigt. Deren Gesamtschädigungspotential ist nie untersucht worden und wird von diesen Grenzwerten natürlich überhaupt nicht erfaßt. Ebensowenig wie die Frage, in welcher besonderen Weise Kinder, Schwangere, Kranke und alte Menschen betroffen sind.

Fazit: Wer sich auf diese Grenzwerte beruft und darauf, dass sie einen Schutz für die Unversehrtheit von Menschen und Natur durch Mobilfunkstrahlung gewährleisten, beteiligt sich meiner Meinung nach unwissentlich oder wissentlich an der Verbreitung von wissenschaftlichen Falschaussagen mit lebensgefährlichen Folgen.

Interessierte finden unter www.diagnose-funk.ch den gesamten Bericht von Dr. med. Wolf Bergmann

Die 10 Phasen einer Katastophe

Das folgende Schema “Die 10 Phasen einer Katastophe” stammt aus der Analyse der Europäischen Umweltagentur, das unter dem Titel “Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip 1896 - 2000″ vom Umweltbundesamt im Februar 2004 veröffentlicht wurde. 

Das Buch analysiert in 14 gut lesbaren Einzelbeiträgen Katastrophen der Vergangenheit, die Millionen Menschen und Tiere das Leben kosteten. Ursache waren gesundheitsgefährdende Produkte, Technologien oder Produktionsmethoden.

Es wurde beschrieben, um Lehren zu ziehen, wie mit den „kontroversen Themen der Gegenwart wie Klimaveränderung, Mobilfunk und GVO (GenVeränderte Organismen) umzugehen ist.“ 

Die Themen des Buches sind: Fischsterben, Röntgen und Radioaktivität, Benzol, Asbest, PCB, FCKW, Östrogene (DES), Antibiotika, SO2, MTBE, PCB-Katastrophe in den Great Lakes, TBT, Hormone in der Tierzucht und BSE.

Es kam zu diesen Katastrophen, weil „frühzeitige Warnungen – und selbst noch „laute und späte“ Warnungen – von den Entscheidungsträgern wegen kurzfristiger wirtschaftlicher und politischer Interaktionen willentlich ignoriert wurden“ . Das Vorsorgeprinzip wurde komplett dem Profit untergeordnet - und gelernt haben wir bis heute eigentlich nichts …

Die 10 Phasen einer Katastophe:

Phase 1: Produktakzeptanz und Euphorie

Ein neues Produkt kommt ungetestet auf den Markt und wird überschwänglich vermarktet.

Phase 2: Frühe Warnungen - erste Entdeckung der Schädlichkeit des Produkts

Unabhängige Wissenschaftler, betroffene Bevölkerungsteile stellen Gesundheitsschäden fest und fordern die Behörden zum Eingreifen auf.

Phase 3: Werbe- und Verharmlosungsoffensive der Industrie

Die produzierende Industrie und ihre Verbände bestreiten dies pauschal. Die Lobby und PR-Abteilungen werden aktiv. Werbeagenturen verpassen dem Produkt ein positives Image.

Phase 4: Unbedenklichkeitsgutachten

Korrumpierte Wissenschaftler treten mit Gegengutachten auf.

Phase 5: Realitätsschock -laute Warnungen

Berichte über Kranke und Todesfälle mehren sich, eine Protestbewegung entsteht.

Phase 6: Staatlicher Betrug und Unterdrückung

Die Regierung zweifelt die Zusammenhänge von Produkt und Opfern an, beruft sich auf die entwarnenden Gutachten. Kritische Beamte und Wissenschaftler bekommen Publikations- und Redeverbot, werden unter Druck gesetzt oder in Misskredit gebracht. Psychologen und Sozialwissenschaftler erarbeiten Konzepte zur Integration der Protestbewegung.

Phase 7: Priorität Wirtschaftsinteressen

Regierungsintern wird der Vorrang der Industrie vor Gesundheitsinteressen festgelegt und Schweigen vereinbart, es wird „willentlich“ ignoriert. Die Industrie hält sich zurück, beruft sich auf die Regierung und beteuert ihre Gesetzestreue.

Phase 8: Verwirrung stiften

Die Regierung behauptet weiter, bedenkliche Erkenntnisse lägen nicht vor, die Grenz- und Schwellenwerte garantierten Sicherheit. Ein Verschleierungsvokabular wird festgelegt und Fachgespräche mit der Lobby inszeniert: „Bei behördlichen Beur teilungen kommt es häufig zu Fehleinschätzungen, weil die Entscheidungsträger bei der Risikoabschätzung auf Informationen eben derjenigen Akteure angewiesen sind, deren Produkte beurteilt werden.“  Die Industrie hat inzwischen selbst die Erkenntnisse über die Risiken ihres Produkts, hält sie unter Verschluss und versucht, unabhängige Forschung zu verhindern. Mit einer „Phase verwirrender Debatten“ zünden Industrie und Regierung Nebelkerzen.

Phase 9: Späte Warnungen - Paralyse durch Analyse

Die Bürgerbewegung und öffentliche Kritik wächst. Die Regierung erklärt, dass sie die Sorgen ernst nimmt. Risiken können nicht mehr offen geleugnet werden: „Und doch geht die Veröffentlichung von Beweisen für Risiken gelegentlich mit heftigen, doch häufig verdeckten Auslegungstricksereien einher, mit denen versucht wird, Untätigkeit zu rechtfertigen.“ Man spielt auf Zeit. Die Datenlage sei nicht gesichert und reiche zum Handeln nicht aus. Regierung und Industrie leiten mit großem Presseaufwand Forschungen ein, sie stellen eine „Paralyse durch Analyse“ her. Kurzzeituntersuchungen werden präsentiert, die das Ergebnis haben, „dass Bedenken hinsichtlich der (bekannten) Risiken völlig unbegründet sind.“ 

Phase 10: Katastrophen – Verbot des Produkts

Die Langzeitwirkungen des Produkts treten zu Tage. Katastrophen fordern viele Tote. Die Politik lenkt ein. Nach frühestens 25 Jahren, bedingt durch wissenschaftlichen und öffentlichen Druck, katastrophale sichtbare Folgen, hohe staatliche Folgekosten, Versicherungsschäden, politische Rivalität und vorhandene Alternativprodukte, wird das Produkt verboten.

Dieses 10-Phasen-Modell der „Profit-vor-Gesundheit-Politik“ kann problemlos auf den Mobilfunk übertragen werden!

Die Frage ist, in welcher Phase befinden wir uns eigentlich? Dieses Schema ist nicht starr. Die Phasen überlagern sich. Egal, wo wir stehen, es kommt immer auf die Bürgerbewegung an, Katastrophen zu verhindern!

Die Phasen 1 bis 9 zu durchschauen, ist dabei hilfreich. Und dieses Buch ist dazu ein Lehrbuch. Es ist ein Plädoyer für die Durchsetzung des Vorsorgeprinzips, das trotz der Erkenntnisse, die vorliegen, nicht beachtet wird.

Das Buch “Späte Lehren aus frühen Warnungen” ist lesenswert und kann im Internet unter www.umweltbundesamt.de kostenlos bestellt werden.

 

Erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunk bestätigt

Ein “signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch Mobilfunkstrahlung” ist von dem Salzburger Umweltmediziner, Dr. med. Gerd Oberfeld, im Rahmen einer ersten epidemiologischen Fall-Kontroll-Studie in zwei Gemeinden bei Graz festgestellt worden.

Ausgangspunkt dieser Studie war der Verdacht der Bevölkerung auf eine Häufung von Krebserkrankungen. Dieser Verdacht ist durch die Studie bestätigt worden. Auffällig ist insbesondere eine Häufung von Brustkrebs und Gehirntumoren.

Das Gesundheitsressort des Landes Steiermark, als Auftraggeber der Studie sieht sich nun veranlasst, die alarmierenden Ergebnisse der Studie unmittelbar an die “Arbeitsgruppe gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder” des Gesundheitsministeriums weiterzuleiten, die in einer Sondersitzung darüber entscheiden wird, ob weitere Maßnahmen eingeleitet werden.

Auch wir in Deutschland lassen uns überraschen, welche Konsequenzen diese Studie haben wird …

Interessierte finden hier die komplette Studie.

Umweltepidemiologische Untersuchung der Krebsinzidenz in den Gemeinden Hausmannstätten & Vasoldsberg

http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/21212/DE/

Strahlung von Energiesparlampen

Ein interessanter Artikel ist in Telepolis zu lesen. “Energiesparlampen mit Haken” - Die bedenklich hohen Strahlenwerte von Energiesparlampen.

Die derzeit am Markt erhältlichen Energiesparlampen würden bedenkliche Werte hochfrequenter Strahlung aufweisen. Kurz verweist auf einen Test der Stiftung Warentest (Magazin1/2006). Dabei wurden nahezu alle gängigen Energie-Sparlampen getestet und erstmals neben technischen Kennwerten wie Lebensdauer; Schaltfestigkeit, Helligkeit usw. auch die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gemessen. Fazit: Im Abstand von 30cm (z.B. Nachttisch- oder Schreibtischlampe) liegen alle untersuchten Lampen über dem [extern] TCO-Grenzwert für PC-Monitore (10 Volt pro Meter in 30 cm Abstand),der in Ermangelung eines eigenen Grenzwertes für Lampen herangezogen wurde.

Den kompletten Artikel gibt es hier.

Gefahr durch W-lan im ZDF

Die ZDF-Sendung “Volle Kanne” hat am Freitag das Titelthema “Gefahr durch W-lan?” gehabt. Der Bericht geht hierbei auf die Empfehlung der Bundesregierung ein, im Privathaushalt kabelgebundene Systeme zu unterstützen und auf W-lan zu verzichten. Im Interview erklärt Dr. Ralf Buschmann vom Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung die möglichen Gefahren der Technik.
Ein Videomitschnitt über den Bericht ist hier zu sehen.

Vorerst kein Wimax in der Schweiz

Nicht jede neue Technologie wird von den Bürgern geliebt. So verhält es sich auch mit dem neuen Funkstandard für Breitbandverbindungen Wimax. Die Schweizer Interessensgemeinschaft Elektrosmog-Betroffener Gigaherz hat per Gericht einen Baustopp für eine Wimax-Testreihe in der Gemeinde Boltingen erwirkt. Sie vertreten hierbei die Befürchtungen der Anwohner, dass der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom fälschliche Angaben über die Sendeleistung der Versuchsanlage gemacht habe. Die komplette Begründung des Gerichtes ist hier nachzulesen.

Wie lange bleiben Sie entspannt?

Neben dem kommendem Buch “Das Glück der Unerreichbarkeit” bloggt Miriam Meckel auch auf ihrer eigenen Homepage www.miriammeckel.de. Im letzten Eintrag berichtet sie über eine interessante Studie der Universität Tel Aviv. Sie geht der Frage nach, wie lange ein entspannendes Urlaubgefühl anhält. Wann hat uns der Alltag wieder eingeholt und wir sind wieder genauso ausgebrannt wie vor der Auszeit. Bereits nach drei Tagen ist Schluß mit der Ruhe und nach drei Wochen sind alle Glücksgefühle verschwunden, so die Ergebnisse der Studie.